Angeborene Entwicklungsstörung der Zunge, bei
der die Zungenspitze durch ein zu straffes und
zu weit nach vorne reichendes ("angewachsenes")
Zungenbändchenam Mundboden fixiert ist.
Das Zungebändchen erscheint ungewöhnlichkurz
und dick, was der Zunge beim Herausstrecken eine
herzförmige Kontur geben kann. Die Beweglichkeit
der Zunge ist in jeder Richtung eingeschränkt.
Durch die eingeschränkte Beweglichkeit der Zunge
können Schwierigkeiten beim Stillen und später
auch Störungen bei der Lautbildung entstehen.
Behandlung
Durchtrennen bzw. Einschnitt in das
Zungenbändchen zu dessen Verlängerung.
Der Eigriff ist einfach und komplikationslos
und wird bis zum Alter von 4 Monate
ohne Narkose durchgeführt.
Früher trennte die Ärzte das Bändchen direkt
nach der Geburt. Heutzutage wird es nicht
mehr praktiziert und solange das Kind mit
der Zunge über die Unterlippe kommt, muss
das Bändchen nicht durchtrennt werden.
2 Monate nach der OP
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